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Tipps & Tricks

:: Tipps für werdende Nichtraucher

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Raucherberatung:
85% der Exraucher in Österreich führen ihren Erfolg auf die eigene Willenskraft zurück, aber wenn Sie Hilfe brauchen, rufen Sie beim Rauchertelefon an, wenden Sie sich an Ihren Arzt, eine Ambulanz oder melden Sie sich zu einem Seminar oder einem Rauchercamp Ihrer Sozialversicherung an. Vielleicht brauchen Sie aber auch nur ein paar Tipps.

Professionelle Hilfe ist viel wirksamer als Medikamente ohne Beratung.
Jeder ärztliche Rat hilft (Aufhör- Interventionen bei ärztlicher Routine).
Anfangs muss oft nur einen von 8 Irrtümern beseitigt werden (Tipps von www.stern.de):

1. Wenn man nur ab und zu mal eine Zigarette raucht, ist Rauchen nicht ungesund.

"Rauchen verkürzt die Lebenszeit: Je mehr man raucht, desto mehr verkürzt man sein Leben. Einen unteren Grenzwert für gesundheitlich unbedenkliches Rauchen gibt es hierbei nicht, jede Zigarette schadet", sagt Peter Lang von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Wer nur auf Partys aus Geselligkeit zur Zigarette greift, lebt zwar gesünder als jemand, der jeden Tag zwei Päckchen Filterlose inhaliert. Aber auch Gelegenheitskonsum schädigt den Körper: Das Krebsrisiko steigt deutlich, die Atemwege werden angegriffen.

2. Es ist leichter, den Konsum nach und nach zu reduzieren, als Schlag auf Schlag aufzuhören.

3. Light-Zigaretten sind weniger ungesund als starke.

4. Wenn man einmal angefangen hat zu rauchen, lohnt es sich nicht mehr aufzuhören: Der gesundheitliche Schaden ist da.

5. Wer nicht inhaliert, kann keinen Lungenkrebs bekommen.

6. Bei den modernen Anti-Baby-Pillen ist Rauchen kein Problem mehr.

7. Rauchen macht nur psychisch abhängig.

8. Wer mit dem Rauchen aufhört, nimmt automatisch zu.

Die Basis jeder Rauchertherapie ist kein Medikament, sondern Motivation (besonders bei Jugendlichen). Jeder Abhängige hat (unbewusst) Angst vor dem Aufhören.
Diese Angst kann der Therapeut überwinden helfen. Lassen Sie Ihren rauchenden Patienten aufschreiben, was ihn daran hindert, aufzuhören (Bewusstmachen von Hindernissen) und sprechen Sie mit ihm auch über positive Wirkungen des Aufhörens: Verjüngung, finanzielle Einsparungen (mit denen er sich dann anders belohnen kann), erfolgsgestärktes Selbstbewusstsein, Zunahme körperlicher Fitness, größere Attraktivität (Haut, Zähne, Haare, etc.), verbesserter Geruchs- und Geschmackssinn, zunehmendes Wohlbefinden, Freude an der wiedergewonnenen Freiheit, leichtere Stressbewältigung, etc.

Sobald er den Wunsch äußert, aufzuhören, fragen Sie ihn wann, helfen Sie ihm, einen Plan zurechtzulegen und planen Sie auch die evt.
Unterstützung durch andere Personen (Partner, Arbeitskollegen, etc.) ein. Empfehlen Sie ihm, gleich vom Start weg, Aschenbecher (und alles was ans Rauchen erinnert) aus seiner Umgebung zu entfernen.
Besprechen Sie mit ihm alternative Tätigkeiten für Situationen, in denen er bisher immer geraucht hatte.

Erst die Trennung des Rauchens von den dabei gewohnheitsmäßig verrichteten Tätigkeiten (Kaffee trinken, Zeitung lesen, Telephonieren, etc.) schafft die Voraussetzungen für die Befreiung von der Gewohnheit.

Nach einer Zeit, in der Raucher -z.B. mit Rücksicht auf die Gesundheit ihrer nichtrauchenden Partner oder Arbeitskollegen- nur mehr im Freien raucht, wird er sich fragen, ob er es überhaupt nötig hat, bei schlechtem Wetter ins Freie zu gehen, um zu rauchen.

Falls sich der Raucher schon entschlossen hat, aufzuhören, vereinbaren Sie gleich einen bestimmten Tag, ab dem er keine einzige Zigarette mehr rauchen wird. Schon am Vorabend soll er alle Rauchwaren samt Aschenbecher wegwerfen, sein Feuerzeug verschenken und sich mit Alternativen zum Lutschen, Knabbern und zum Spielen mit den Fingern eindecken.

Häufiges Nippen an einem Glas Wasser oder zwischendurch auch kalorienarmen Obst- und Gemüsesäften lässt den Gusto auf Zigaretten verfliegen.

Auch Radeln auf dem Heimtrainer oder andere körperliche Aktivitäten und Ablenkungen bringen Erleichterung.

Falls beim ersten Aufhörversuch nicht schon die Aussicht auf baldige Belohnung seine Entzugssymptome erträglich macht, können Sie ihm auch das Bild eines "Nikotinmonsters" malen, das in seinem Inneren nach "Nahrung verlangt" und das es auszuhungern gilt. Denn erst wenn dieses "Monster verhungert" ist, werden alle unangenehmen Symptome verschwinden, das Wohlbefinden wird sich mit dieser Gesundung einstellen und dauerhaft sein.

Eine mäßige Zunahme des Körpergewichtes in den ersten 3 Monaten der Nikotinabstinenz ist kein Grund zur Besorgnis und starke Zunahmen sind vermeidbar. Raten Sie zu Sport, evt. in einem Verein. Das kann nachhaltiger wirken als Medikamente, die Depressionen fördern können und nach deren Absetzen der Patient wieder zunimmt. Während der Behandlung sollten Sie jeden nach seinen persönlichen Gründen fragen, warum er aufhören will. Schriftlich auf einem Erinnerungskärtchen festgehalten, kann er diese Stichworte in seiner Brieftasche oder Handtasche wiederfinden. Wenn möglich, sollte der Therapeut in den ersten kritischen Tagen nach dem Rauchstopp zumindest telephonisch erreichbar sein, um Rückfälle vermeiden zu helfen.

Noch besser ist es, wenn Sie den Patienten in der ersten Karenzzeit täglich sehen, indem sie ihn zu einer Behandlung (z.B. Akupunktur) bestellen. Raten Sie auch dem 'Wenigraucher' und Gelegenheitsraucher zum Aufhören und machen Sie Familienangehörigen klar, dass der Exraucher völlig abstinent bleiben muss, weil schon durch eine einzige Zigarette ein Rückfall eingeleitet wird, der die ganze Mühe der Raucherentwöhnung wieder zunichte macht. Nachgewiesen ist, dass auch medikamentöse Entwöhnungshilfen besser wirken, wenn niemand am Arbeitsplatz oder in der Wohnung des Patienten raucht.

Rauchende Familienangehörige sollten daher womöglich mitbehandelt, wenigstens aber beraten werden. Die meisten erfolgreichen Exraucher geben an, das Rauchen nicht schrittweise reduziert, sondern an einem bestimmten Tag sofort beendet und danach keine einzige Zigarette mehr geraucht zu haben.

Das stimmt mit der Erfahrung überein, dass schon eine einzige Zigarette oder auch nur ein einziger Zug daraus einen Rückfall in die Nikotinsucht einleiten kann. Andererseits können Sie auch Raucher mit starkem Verlangen und Entzugssymptomen in den ersten 2 bis 3 Tagen damit trösten, dass das Durchhalten danach wesentlich leichter wird, schon nach 2 bis 3 Wochen nur mehr selten Anfälle von Verlangen nach einer Zigarette auftreten und nach 2 bis 3 Monaten Rückfälle bereits leicht vermeidbar sind.

Rauchende Jugendliche brauchen kaum ein Medikament, sondern eine altersgerechte Motivation. Auch Schwangeren muss anders geholfen werden und allgemein erfordert die Behandlung von Raucherinnen eine andere Strategie als die Behandlung von Rauchern. Spezielle Leitlinien gibt es für Patienten mit COPD.

Rauchertelefon: 0810 810 013 rund um die Uhr
Mailt: info@rauchertelefon.at

Mehr Info auf: www.aerzteinitiative.at

 

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