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Tipps & Tricks

:: Coole Tipps gegen die Hitze des Gesundheitsdiensts der Stadt Wien

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Coole Tipps gegen die Hitze des Gesundheitsdiensts der Stadt Wien.

Endlich beginnt der Sommer: Hohe Temperaturen und Hitze werden für diese Woche vorausgesagt. Doch Hitze erleben Menschen grundsätzlich unterschiedlich. Auch wenn sich die meisten Menschen über die heißen Tage freuen, sollten einige Grundregeln für die Gesundheit beachtet werden. An heißen Tagen gilt es daher, kühlen Kopf zu bewahren. Die Wiener Landessanitätsdirektion gibt Tipps, wie man sich selbst und andere vor der Hitze schützen kann. Unangenehme Folgen einer Überhitzung lassen sich durch rechtzeitige Vorsorge und richtiges Verhalten verhindern.


Helle, weite Bekleidung:
Menschen in südlichen Ländern sind mit heller und weit geschnittener Kleidung unterwegs, um der Hitze entgegen zu treten.

Täglich mindestens 1,5 bis 2 Liter trinken:
Als Durstlöscher sind Trink- und Mineralwasser, aber auch ungesüßte Kräuter- und Früchtetees gut geeignet. Mit Wasser verdünnte Fruchtsäfte liefern zusätzlich wertvolle Vitamine. Mit dem Schweiß abgesonderte Mineralstoffe lassen sich durch Suppen oder Brühe wieder zuführen. Dagegen sollten Alkohol und koffeinhaltige Getränke wie insbesondere Kaffee und schwarzer Tee gemieden werden, weil sie zusätzlich dem Körper Wasser entziehen.

Wasserreiches Obst und Gemüs:
Wer sich zum Trinken überwinden muss, kann sich auch ein wenig mit wasserreichen Obst- oder Gemüsesorten helfen. Ideal als Snack oder Nascherei zwischendurch eignen sich Melonen, Gurken, Cocktailtomaten, Erdbeeren oder anderen Sorten. Diese enthalten einen relativ hohen Flüssigkeitsanteil, was ebenfalls dazu beiträgt, den Flüssigkeitshaushalt bei der Sommerhitze zu regeln.

Essen:
Fette Speisen belasten den Körper in der Hitze zusätzlich. Obst, Salate und mageres Fleisch passen besser zu heißen Tagen.

Kühlendes Wasser:
Handgelenke oder Unterarme in kaltes Wasser halten. Benetzen Sie zusätzlich Ihren Nacken und die Schläfen mit kaltem Wasser. Wo es geht, ist eine Fußwanne mit kaltem Wasser eine Wohltat, das erfrischt herrlich.

Kopf kühl halten:
Kopfbedeckungen geben dem Kopf Schutz vor Hitze (Kappe, Sonnenhut usw.). Zu viel Sonne erzeugen Schwindel, Kreislaufprobleme und sogar Übelkeit.

Auto schattig parken:
Das Auto und die Insassen sollen vor hohen Temperaturen geschützt werden. Daher: Im Schatten parken! Vor dem Wegfahren – Türen und Fenster öffnen, beim Fahren das Gebläse auf Durchlüftung stellen bzw. die Klima-Anlage verwenden.

Kinder und Tiere im Auto vor Hitze schützen:
Kinder und Tiere im Auto können gut mit einem Sonnenschutz an den Seitenfenstern vor zu großer Hitze bewahrt werden. Besonders geeignet sind Sonnenrollos bzw. bringen Sie eine Sonnenschutzfolie an den Fenstern an. Bei Hitze im Auto sollten alle Passagiere außerdem regelmäßig trinken - auch dann, wenn dafür der eine oder andere Halt mehr eingelegt werden muss. Nie dürfen Kinder oder Tiere alleine im Wagen zurückgelassen werden - auch nicht bei ganz kurzen Pausen. Der Wagen könnte sich gerade im Sommer binnen kürzester Zeit gefährlich aufheizen.

Lüften / Ventilator:
Öffnen Sie am Morgen alle Fenster weit und lassen Sie die kühle Morgenluft in den Raum. Wird es dann wärmer, können diese wieder geschlossen werden. So bleiben die Räume eine Weile angenehm kühl.

Empfehlenswert ist zu dem, die Fenster mit einem Sonnenschutz aus zustatten(z.B. Vorhang, Rollo usw.). Wenn keine Klimaanlage vorhanden ist, verrichtet auch ein Ventilator gute Dienste. Er kühlt zwar nicht wirklich, macht aber die Hitze erträglicher. Allerdings müssen Räume, in denen sich Gaskombithermen oder Gasdurch-lauferhitzer befinden, ständig großzügig gelüftet werden, weil es bei hohen Außentemperaturen zu Abzugsstörungen der Abgase kommen kann, wodurch Kohlenmonoxidvergiftungen möglich sind.

Hitze-Gesundheitsmonitoring der Stadt Wien

Ziel des Hitze-Gesundheitsmonitorings des Gesundheitsdienstes der Stadt Wien (MA 15) ist es, Auswirkungen von Hitzeperioden (drei aufeinanderfolgende Tage mit über 30°C Tageshöchsttemperatur) auf die Gesundheit der Wiener Bevölkerung frühzeitig zu erkennen. Der Beobachtungszeitraum erstreckt sich jeweils über 22 Wochen. Begonnen wurde in der 18. Kalenderwoche mit 27. April 2009 und beendet wird der Survey in der 39. Kalenderwoche mit 27. September 2009. Die Ergebnisse des Monitoring werden jährlich unter www.wien.gv.at/gesundheit/sandirektion/hitzebericht.html veröffentlicht. Auskünfte erhalten Sie beim Service-Telefon 40 00- 80 15, Montag bis Freitag von 08:00 bis 15:00 Uhr oder im Internet unter:
www.wien.gv.at/ma15/ oder www.gesundheitsdienst.wien.at


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