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:: 20. Bezirk/ Einsturz der Reichsbrücke



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Einsturz der Reichsbrücke Einsturz der Reichsbrücke
In den Morgenstunden des 1. August 1976 entging Wien knapp einer Katastrophe. An einem Durchschnittstag frequentieren tausende Fahrzeuge die Wiener Reichsbrücke. Als die Reichsbrücke aber an diesem Tag um kurz vor fünf Uhr früh einstürzte, befanden sich lediglich vier Fahrzeuge auf der Brücke.

DER EINSTURZ
Zu einer anderen Tageszeit und auch einer besseren Wetterlage hätte das Unglück grauenhafte Ausmaße angenommen. Ein Pannenfahrzeug und ein PKW blieben in Schräglage auf der Brücke hängen. Die Fahrer dieser Fahrzeuge konnten sich selbst in Sicherheit bringen. Der Fahrer eines Linienbusses der Wiener Verkehrsbetriebe konnte unverletzt vom Dach des Busses gerettet werden. Der Lenker eines Kombiwagens, der mit der Brücke in die Tiefe stürzte, konnte hingegen am darauf folgenden Tag jedoch nur noch tot geborgen werden. Zunächst hatten Augenzeugen von vier Insassen berichtet. Der 22-jährige Techniker Karl Kretschmer befand sich aber alleine in seinem Fahrzeug. Das rumänische Schiff "Oltenita", das bei der Reichsbrücke vor Anker lag, wurde von herabfallenden Teilen schwer beschädigt. Auch hier war es wohl der frühen Tageszeit zu verdanken, dass sich niemand auf dem Deck des Schiffes befand und es somit zu keinen Verletzungen kam.

VERANTWORTUNG
Bereits am 2. August 1976 wurde unter dem Vorsitz von Bürgermeister Leopold Gratz eine Expertenkommission einberufen, die sich mit den Ursachen des Einsturzes befassen sollte. Zwei Augenzeugen meinten, eine Detonation wahrgenommen zu haben. Nach umfangreichen Untersuchungen stand aber fest, dass die Ursache für den Einsturz der Reichsbrücke mangelhafter Beton war. Der zuständige Stadtrat Fritz Hofmann übernahm die politische Verantwortung und trat am 6. August 1976 von seinem Amt zurück.

URSACHE
Grundsätzlich ging aus dem Bericht hervor, dass kein schuldhaftes Verhalten eines Organs des Bundes oder der Gemeinde Wien vorlag. Die Brücke war zuletzt im Juni 1976 eingehend überprüft worden, wobei keine erheblichen Mängel festgestellt wurden. Aber auch eine noch so eingehende Untersuchung der Brücke hätte den Einsturz nicht verhindert, da eine zerstörungsfreie Prüfung des Betons in den Pfeilersockeln nicht möglich gewesen wäre. Abgesehen davon hätte man derart gravierende Schäden dort gar nicht vermutet. Die Stadt war nun vor ein erhebliches Problem gestellt, denn mit dem Einsturz der Reichsbrücke war das meistbefahrene Straßenstück Österreichs ausgefallen.

Quelle: APA

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